
Cremige Orzo-Pasta mit Forelle, Spinat und Cherrytomaten
An einem gewöhnlichen Wochentagabend ist das genau das Richtige: Die Forelle backt im Ofen, während der Orzo auf dem Herd nach und nach die Brühe aufnimmt — beides wird fast gleichzeitig fertig. Vierzig Minuten, eine Pfanne, und man hat deutlich mehr auf dem Teller als die übliche Pasta mit Tomatensauce aus dem Glas.
Der entscheidende Kniff: Orzo wird hier wie Risottoreis behandelt. Die Brühe kommt löffelweise dazu, und erst wenn die Pasta sie fast aufgesogen hat, folgt die nächste Kelle. So löst sich die Stärke nach und nach, und die Sauce bindet von selbst — ganz ohne Mehl oder Mehlschwitze. Die Sahne kommt erst ganz zum Schluss dazu, nur um alles zusammenzuhalten, ohne dass daraus eine schwere Rahmsauce wird.
Der Spinat fällt innerhalb von ein, zwei Minuten in sich zusammen, sobald er auf die heiße Sauce trifft, und bringt eine leicht erdige Note mit, die die Fettigkeit von Forelle und Parmesan gut ausgleicht. Das Pesto, mit dem der Fisch vor dem Backen bestrichen wird, übernimmt nebenbei die Rolle einer schnellen Marinade — Knoblauch und Basilikum ziehen genau in der Zeit ein, in der der Rest des Gerichts entsteht.
Statt Forelle funktionieren genauso gut Lachs oder Wolfsbarsch — das Prinzip mit Zitrone und Pesto passt zu jedem fettreichen Fisch. Worauf man achten sollte, ist der Gargrad: Sobald sich das Filet mit der Gabel leicht in Flocken teilen lässt, gehört das Blech aus dem Ofen.

















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